Haffen, das kleine, zur Stadt Rees gehörende Dorf mit seinen 1037 Einwohnern

(Stand Aug. 2016) möchte sich auf den folgenden Seiten vorstellen

Am rechten Niederrhein gelegen ist Haffen eines der kleinsten Dörfer im Stadtgebiet Rees

                

 

 

 

 

 

Zusammen mit dem Nachbardorf Mehr bildet Haffen den Ortsteil Haffen-Mehr. Die beiden Schutzpatrone der Dörfer sind im gemeinsamen Wappen wiederzufinden. Sankt Lambertus und Sankt Vincentius.
 
Ein kurzer frühgeschichtlicher Rückblick:
 
Die Siedlung "Hafti" wurde im Jahre 1031 zum ersten mal erwähnt. Sie gehörte damals zum Kirchspiel "Renen". Die Kirche in Renen wird vermutlich rheinnahe und damit hochwassergefährdet gelegen haben. Wasser und Alter hat die alte Kirche baufällig werden lassen und so baute man an einem höher gelegenen Ort in "Hafti" eine neue Kirche. und weihte sie dem heiligen Lambertus. 1446 wird diese Kirche zum ersten mal urkundlich erwähnt. Seit 1446 erscheint der Name Renen nicht mehr in den Unterlagen.
Auch damals war die Kirche Mittelpunkt der Dorfsiedlung. So vergass man den alten Kirchspielnamen und ersetzte ihn durch "Haffen", weil die neue Kirche in der Flur "Haffenslok" stand.
 

 
 

Haffen bedeutet "zum stehenden Wasser", abgeleitet vom niederdeutschen Wort "Haff".

 
 

Schloss Bellinhoven

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 947, damals noch als Gehöft.

Es entstand eine Burg, eine Wehranlage zum Schutz der umliegenden Höfe.

1598 erstürmten Spanier die Burg, plünderten und töteten die Bewohner. Aus den Ruinen entstand dann ein Neubau, dessen wesentlichen Bauelemente noch heute erhalten sind.

Häufig wechselten die Besitzer, bis schließlich aus dem Schloß ein Heim für Jugendliche wurde. Heute werden dort seelisch gestörte und verhaltensauffällige junge Menschen betreut. Träger ist die Caritas Oberhausen.

 

 
 

   

Wegkreuz an der Wilhelmstrasse
mit Blick auf Haffen

 

 

Haus Averforth

Das Haus an der Furth. Zum ersten Mal erwähnt in Jahre 1409 wechselte es sehr häufig seine Besitzer. Gut erhalten sind noch immer die Stuckdecken und eine Kaminplatte aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

Die Erstellung dieser Präsentation wurde mir nur möglich gemacht, weil die Haffener Bevölkerung mal wieder einen tollen Zusammenhalt gezeigt hat und mich mit vielen Wort- und vor allem Bildbeiträgen unterstützt hat und ich mit meinem Vorhaben offene Türen vorgefunden habe... Ich danke Euch Allen. Ich möchte diese Seiten laufend aktualisieren, darum bin ich auf weitere Mithilfe angewiesen. Also Haffener... wenn ihr irgend etwas Schönes über Haffen habt, her damit. Die hier gezeigten Fotos wurden zum größten Teil von mir selber fotografiert. Alle anderen Fotos wurden nur mit Erlaubnis der jeweiligen Fotografen veröffentlicht. Falls jemand Einwände gegen die hier veröffentlichten Fotos oder Textbeiträge hat, so möge er sich doch bitte bei mir melden!

 

Für diese Internet-Präsentation verantwortlich ist: Waltraud Balkenborg      e-mail: info@balkenborg.de